Scarpatetti, Beat Matthias von, und andere: Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz.
Dietikon-Zürich: Urs Graf Verlag 1977-1991. 3 Doppelbde. Bd. I (1977), vergriffen. Bd. II (1983). Bd. III (1991). ISBN 3-85951-125-4, 3-85951-127-0 (Bde. II-III)

Vorstellung / Présentation:

Der Katalog der datierten Handschriften ist eine Dokumentation zur Geschichte der lateinischen Buchschrift und zur Überlieferung der Texte. Erfasst wurden - unter Ausschluss des Archivmaterials - sämtliche Handschriften aller Wissensgebiete von den Anfängen (Spätantike/Frühmittelalter) bis in die Zeit des Buchdrucks (1550/1600). Der Katalog bildet somit primär ein Instrument der Paläographie, der Schriftenkunde und Schriftgeschichte. Sekundär bildet er einen Beitrag zur Paläographie als Grundwissenschaft der historischen Disziplinen, sowohl in den Geistes- als auch in den Naturwissenschaften und in der Jurisprudenz. Er schafft eine feste Datierungs- und Vergleichsgrundlage für Handschriften, die undatiert, unlokalisiert und ohne Schreibernennung sind. Die Präsentation des Materials geschieht in getrennt gebundenen Text- und Abbildungsbänden. Im Textband findet sich die äussere Beschreibung der Handschrift und die Angabe des Inhalts, verbunden mit der Aufschlüsselung des Datums und der Identifikation der Schreiber sowie der Hände. Dem Textband beigefügt ist unter anderem ein Register der Schreiber, welches zu einem Verzeichnis mit allen verfügbaren Angaben zur Biographie und Literatur ausgebaut ist sowie ein Anhang mit Schreibern ohne Datum und ohne Identifikation, die im Abbildungsband einen gleichwertigen photographischen Beleg erhalten, um gegebenenfalls später identifiziert werden zu können. Zu jedem Codex, jedem Schreiber und jeder Hand treten im Abbildungsband die chronologisch geordneten Abbildungen in natürlicher Grösse hinzu, gegebenenfalls ganzseitig, bei bedeutenden Schreibern mit mehreren Bildern.


Betrifft Handschriften in / Lieux concernés:

AARAU, Kantonsbibliothek, APPENZELL, Pfarrei-Archiv, BASEL, Universitätsbibliothek, BERN, Burgerbibliothek, BERN, Staatsarchiv, BEROMÜNSTER, Stiftsbibliothek, LE BOUVERET, Monastère Saint-Benoît de Port-Valais,BURGDORF, Stadtbibliothek, COLOGNY, Bibliotheca Bodmeriana, DORNACH, Kapuzinerkloster, EINSIEDELN, Stiftsbibliothek, ENGELBERG, Stiftsbibliothek, FRAUENFELD, Kantonsbibliothek, FRIBOURG, Archives du Chapitre Saint-Nicolas, FRIBOURG, Archives d'État, FRIBOURG, Bibliothèque cantonale et universitaire,FRIBOURG, Bibliothèque des Cordeliers, GENEVE, Archives d'État, GENEVE, Bibliothèque publique et universitaire, GLARUS, Landesbibliothek, LE GRAND-SAINT-BERNARD, Hospice, LAUSANNE, Bibliothèque cantonale et universitaire, LAUSANNE, Musée historique de l'Ancien-Évêché,LUZERN, Kapuzinerkloster, LUZERN, Zentralbibliothek, MÜSTAIR, Klosterarchiv, NEUCHATEL, Bibliothèque des Pasteurs, NEUCHATEL, Bibliothèque publique, LA NEUVEVILLE, Archivesbourgeoises,
PORRENTRUY, Bibliothèque du Lycée cantonal, ST. GALLEN, Kantonsbibliothek (Vadianische Sammlung), ST. GALLEN, Stadtarchiv, ST. GALLEN, Stiftsarchiv, ST. GALLEN, Stiftsbibliothek, SAINT-MAURICE, Bibliothèque de l'abbaye, SARNEN, Kollegiumsarchiv, SCHAFFHAUSEN, Staatsarchiv, SCHAFFHAUSEN, Stadtbibliothek, SION, Archives d'État, SION, Archives du Vénérable Chapitre, SION, Bibliothèque cantonale, SION, Couvent des Capucins, SION, Musée cantonal, SOLOTHURN, Zentralbibliothek, SOLOTHURN, Domschatz, TROGEN, Kantonsbibliothek, VAL D'ILLIEZ, Archives paroissiales, LA VALSAINTE, Chartreuse, VEVEY, Musée du Vieux-Vevey, WIL, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, WINTERTHUR, Stadtbibliothek, ZOFINGEN, Stadtbibliothek, ZÜRICH, Schweizerisches Landesmuseum, ZÜRICH, Staatsarchiv, ZÜRICH, Zentralbibliothek.