|
Vorstellung / Présentation:
Der Katalog beschreibt 120 mittelalterlichen Handschriften,
zwei Fragmentensammlungen und zwei Inkunabeln mit handschriftlichen
Teilen.
Der grösste Teil der Handschriften stammt aus dem 1049 gegründeten
Benediktinerkloster Allerheiligen in Schaffhausen. Die Bibliothek
entstand in der Blütezeit des 1080 nach dem Vorbild von Hirsau
reformierten Klosters unter den Äbten Siegfried und Adalbert.
Nach auswärtigen Vorlagen wurden die Texte im Schaffhauser
Skriptorium kopiert, die Handschriften mit Rankeninitialen geschmückt
und dort auch eingebunden; manche tragen noch heute den ursprünglichen
romanischen Einband. Weitere Handschriften stammen aus den weniger
gut dokumentierten Bibliotheken der Benediktinerinnen von St. Agnes,
der Klarissen von Paradies, der Schaffhauser Franziskaner, deren
Bibliothek bisher als verloren galt, und derjenigen der Kirche St.
Johann, die bei der Katalogisierung neu entdeckt wurde. Die Einleitung
enthält eine Geschichte der Sammlung von der Entstehung bis
ins 20. Jahrhundert und beleuchtet bisher wenig bekannte Bereiche
der Schaffhauser Kulturgeschichte.
302 Seiten, 72 Seiten historische und kulturgeschichtliche Einleitung
und 230 Seiten wissenschaftliche Bearbeitung der Handschriften.
30 Abbildungen, vier Zeichnungen zu den Bucheinbandtechniken. Der
Katalog wird erschlossen durch ein Register der Verfasser, Personen-
und Ortsnamen sowie Sachen, ein Initien- und ein Versregister und
eine Signaturenkonkordanz.
302 Seiten, 72 Seiten historische und kulturgeschichtliche
Einleitung und 230 Seiten wissenschaftliche Bearbeitung der Handschriften.
30 Abbildungen, vier Zeichnungen zu den Bucheinbandtechniken. Der
Katalog wird erschlossen durch ein Register der Verfasser, Namen,
Orte und Sachen, ein Initienregister, ein Versregister und eine
Signaturenkonkordanz. Format 23,5×30 cm, gebunden. ISBN 3-85951-176-9.
Preis Fr. 168.-
|